« Lichtgestalt für lachende Nichtraucher »

Danke

Das hier ist dein Song!
Und ja ich weiß, ich hab oft gesagt, ich glaub nicht,
doch jeder Mensch braucht dich - ja auch ich.

Es wird Zeit, dass wir beide mal miteinander reden -
oder, dass zumindest ich mal mit dir rede. Hör dir an, was ich zu sagen hab.Das letzte Mal als ich gebetet hab’ ist lange her-
ich komm mir komisch vor.

Beim letzten Mal hab’ ich dich angebettelt “bitte hol mich fort”.
Doch du hast dich mir nicht gezeigt.
Deshalb nahm ich mir dich als Feind -
Es tut mir leid, verzeih mir.

Ich hab dich ausgelacht,
dich klein geredet und verachtet.

Ich war ständig auf hunderachtzig,
du sagst “na und - das macht nichts”
Doch ich muss Buße tun - ich weiß,
das geht nicht.
Nichts wär’ gut genug, alles wär’ zu wenig.

Ich hoffe, du verstehst mich und das hier ist nicht vergeblich.
Ich hoff auch nicht wirklich auf ein weltbewegendes Ergebnis.
Kein grelles Licht kein Zeichen, ich will mich nur nicht mehr streiten.
Vergiss die alte Zeit, wenn diese Zeilen dich erreichen.
Amen

Refrain:

Das hier ist kein Gebet - ich will nur Danke sagen.
Dafür, dass du mir nen Engel schickst an manchen Tagen.
Dafür, dass du mir das Leben zeigst - für dein Vertraun dank ich auch.
Danke, dass du an mich glaubst.
Das ist kein Schlüssel zum Himmel - ich will nur Danke sagen.
Dafür, dass du mir zeigst - ich brauche keine Angst zu haben.
Dafür, dass du mir das Leben zeigst.
Bitte halt mir ein Platz frei in der Ewigkeit.

Danke für deine Güte - ich bin das gar nicht wert.
Warum werde ich und nicht du, wie ein Star verehrt?
Ich weiß, da wo ich bin, wär ich nicht ohne dich.
Mach dafür, was du willst mit mir - schon’ mich nicht.

Alles hat seinen Grund, alles hat zwei Gesichter.
Alles passiert, weil es passieren soll.

Ich mein’ - guck mich an.
Ich war ganz unten - ich war der letzte Scheiß.
Doch nur, damit ich mein neues Leben zu schätzen weiß.
Ich hab’ mein Sohn wieder, ich bin gesund und Mama auch.
Ich fühl’ mich, wie in Mamas Bauch - schlecht gelaunt sieht anders aus.
So soll es bleiben - ich will mich nicht mehr mit dir streiten.
Ich bin ein neuer Mensch, wenn diese Zeilen dich erreichen.
Amen

Refrain

Wenn es Probleme gibt, tauchst du auf und hälst die Hand an.
Danke für deine Hilfe - doch jetzt geh und helf den andern.
Ich fahr’ alleine weiter -
wenn’s sein muss, lauf ich.
Ich schaff das schon, hau ab -
los, die Welt braucht dich.

Denn für viel zu viele Menschen hält der Winter ewig :’( :’( :’(
Der nette Nachbarssohn hält sich ‘n kleines Kind im Käfig.
Im Nahen Osten nichts Neues,
im Westen auch nicht besser.
Vater missbraucht die Schwester,
Bruder geht und klaut ein Messer.
Überall nur Hass, Hunger und Langeweile.
Mama steht für die Familie die ganze Nacht an der Meile.
Du musst handeln - tu’ was dagegen.
Rette ihr Leben, gib’ ihnen deinen Segen.
Guck’ doch nicht einfach zu, nimms in die Hand - so wie bei mir.
Du musst die Zügel halten - das erwarten sie von dir.
Ich kann sie laut hör’n - sie wolln sich mit dir streiten.
Kümmer’ dich um sie, damit auch ihre Zeilen dich erreichen.
Amen.

Refrain [x3]


(Sido - Danke)


Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 14. August 2008 um 08:47 Uhr veröffentlicht und wurde unter Großzitate abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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